Sonntag, 15. November 2015

Die Sache mit der Religion #prayfortheworld

Ich wurde evangelisch getauft und auch weitesgehend so erzogen. Für mich war damals Gott die Antwort auf Sachen, die ich mir nicht erklären konnte. Ich bin auch zum Konfirmanden-Unterricht gegangen, weil mein Vater das wollte. Was dort erzählt wurde hat mich nur noch mehr darin bestätigt, dass ich nicht an die Bibel und Gott glaube. Die Pastorin ist aber super nett und deswegen gehe ich noch immer Weihnachten in die Kirche und auch manchmal zum Kuchen essen. Aber diese Religion ist nichts für mich.  In meiner Sicht ist die Bibel auch nur ein Sammelwerk von verschiedenen Geschichten, die man sich früher erzählt hat und jemand dann nieder geschrieben hat. Und so ist das mit den meisten Religionen. ( Meine Meinung!) Sie haben ein Buch voller Geschichten. Manche verbreiten Werte, einige Normen und andere geben einfach nur Kraft. Es gibt Kreaturen, die angebetet werden und für jeden ist dies die einzig richtige Religion. Und genau das ist es, was mich immer so verwundert. Es gibt ewig viele Religionen und Sekten und jede erzählt, sie wäre die einzig richtige. Kann ja jeder sagen, wie man sieht.
Es ist schön, wenn man für sich eine Gemeinschaft gefunden hat, in der man sich wohl fühlt, mit der man sich identifizieren kann und die einem Kraft gibt. Von dieser Seite spreche ich mich überhaupt nicht gegen Religion aus. Für mich entsteht genau dann das Problem, wenn man seine Religion auf andere bezieht. Sei es das Verbot der Homoehe,  einen ganzen Staat unter der Herrschaft eines Diktators zu wollen oder das generelle Einmischen in Politik und Gesellschafft und folgender Diskrimierung von Gruppen. Wenn dann noch Menschen  sterben, die meisten davon unschuldig, ist es bei mir endgültig vorbei. Dann ist das für mich entweder keine Religion mehr, oder ich muss Religion falsch verstanden haben. Solche Menschen haben aus meiner Sicht der Dinge entweder etwas komplett falsch verstanden. Oder etwas richtig verstanden. Dann müsste ich die Bibel und den Koran verteufeln.
Doch damit verteufel ich nicht die gesamte Religion. Ob jetzt Christentum oder Islam. Nur weil ein paar 'Anhänger' dieser Religion oder Menschenhasser, das Buch anders verstehen/ interpretieren, heißt dass nicht, dass es jeder so interpretiert. Oder man weiß von diesen menschenfeindlichen Aussprüchen in dem Buch, doch konzentriert sich mehr auf die Guten und lebt nach denen. Und deswegen darf man den Ku-Kukx-Klan nicht mit dem Christentum über einen Kamm scheren, aber genauso wenig darf man das mit dem Islam. Es gibt viele Interpretationen eines Buches aus dem sich dann verschiedene Zusammenschlüsse bliden. Sie berufen sich zwar auf das gleiche, doch mit verschiedenen Interpretationen.
Der IS muss bekämpft werden. Das was ihr in Paris mitbekommen habt, passiert im Irak, Syrien und Libanon fast täglich. Und genau deswegen fliehen die Menschen. Sie identifizieren sich nicht damit, sie sind dagegen, werden verfolgt und sorgen um ihr Leben. Ich hoffe dass niemand, der für die Menschen in Paris Mitgefühl empfindet die Flüchtlinge wegschicken will. Denn dann passiert dort ein riesiger Denkfehler, den ich nicht verzeihen kann. Denn durch den Anschlag wurde jeder zum Nachdenken angeregt und wenn man dann noch immer so denkt, läuft dort gewaltig etwas schief.

( Keine Ahnung wie ich jetzt den Übergang hinbekomme, muss mich an dieser Stelle bremsen, da ich mich sonst noch in rage schreibe)

 Ich glaube an die Naturgesetzte und daran, dass wir von alles möglichen geleitet werden und wir deswegen keinen freien Willen haben. Ich glaube an Firmen, den Staat, Regierungen und Verfassungen. Doch an Grenzen will ich nicht glauben. Ich 'bete' für die Freiheit dieser Welt und deren Menschen und mein Gott bin ich selbst, denn nur ich kann handeln, ich selbst bin die Veränderung.

Glaubt an das was ihr wollt, von mir aus an das fliegende Spagetthi-Monster. Aber tut mir einen Gefallen: denkt nach, denkt weiter, zieht Schlüsse und schadet dabei niemanden.

Seit menschlich.

Dienstag, 10. November 2015

About last weekend

Oder eben mein letztes Wochenende, aber last weekend klingt irgendwie aufregender.
Mein Wochenende begann mit einer Ballettstunde und einer Treckerfahrt zum nächst gelegenen Imbiss.
Ihr glaubt gar nicht, wie übermenschliche man sich vorkommt, wenn man mit nem fetten Trecker den halben Parkplatz einnimmt, in Zeitlupe mit Wind aussteigt und kurz stehen bleibt und sich dann einen Hamburger ohne Ham und mit Ketchup bestellt :D
War schon cool.

Mittwoch, 4. November 2015

Ein ganz normaler Tag... Naja, eher nicht.

Die Ferien sind seit 3 Tagen vorbei und meine Produktivität ist erschreckend hoch. In schulischer Hinsicht möchte ich jetzt nicht von dieser 'Produktivität' sprechen, aber privat kann es echt mein zweiter Vorname werden. Aber erstmal zu anfang.